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Call for papers - SYN Magazin
Sehr geehrte Damen und Herren,

SYN, der zweimal jährlich beim LIT Verlag erscheinende Sammelband für Theater-, Film- und Medienwissenschaft, lädt zum zwölften Mal Studierende aller Universitäten mit Interesse an geistes- und kulturwissenschaftlichen Fragestellungen ein, wissenschaftliche Texte (Seminar- & Bachelorarbeiten, außeruniversitäre Textproduktionen etc.) zum Thema E N T G R E N Z T einzureichen.

Einreichungen bis 31.12.2015 an


E N T G R E N Z T

Das Entgrenzte ist etwas, das im Übergang, in der Transformation begriffen ist, verschwimmt, zerfließt, entgleitet, ausartet, überströmt, das die trennscharfen Kategorien und Definitionen von Menschen, Dingen und Tätigkeiten auflöst. Ein Zustand, der eine bestehende Einheit und Form abgeschafft hat und sich nun in einer mittleren Sphäre des Undeutlichen, Ungeordneten, Unscharfen, Unsicheren und Unbestimmten aufhält. Das Entgrenzte ist ein Begriff- und Formloses, welches sich erweitert und zwischen den Wesensformen changiert. So stehen Ausbruch, Befreiung und Flucht an der Seite von Verlorenheit, Zusammenhanglosigkeit und Überflutung. Denn dieser transformale Zustand gehorcht keiner Dialektik, Norm oder Regulierung. Ohne feste Abgrenzung entzieht sich der Zugriff; die Kontrolle wird verloren und selbst die Wahrnehmung sucht nach Halt. Das Entgrenzte ist demgemäß ein maßloser und endloser Formenevozierer, eine Öffnung für mannigfache Möglichkeiten und deren gleichzeitige Unbewältigbarkeit.

SYN will Texte der physischen, inhaltlichen und zeitlichen Entgrenzung: Ob modernes Ästhetikgewahren und psychologische Individuationsprozesse, Intermedialitäten und Systemtheorien oder die kunstgeschichtlichen und theatralen Wandlungen von Wahrnehmungs- und Darstellungsvorgängen, welche körperliche und historische Aneignungen und Analogien auslösen, oder schließlich all die aktuellen politischen, ideologischen, geographischen, geschlechterbezogenen und kulturellen Grenzverschiebungen bzw. eben Entgrenzungen.

Weitere Themenvorschläge und Denkanstöße sowie genauere Infos findet ihr unter www.syn-magazin.at.


+ Was ist SYN?
Im Laufe eines Studiums fallen zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten an, die, teils qualitativ hochwertig, kaum anderem Zwecke als dem Scheinerwerb in Seminaren dienen. SYN ist der Versuch, mit einem Printmagazin diesen Texten und ihren AutorInnen eine Plattform zu schaffen. Seit Herbst 2010 erscheint halbjährlich eine Ausgabe mit zehn bis zwölf Artikeln, die von Studierenden zu einem bestimmten Thema geschrieben wurden. Einerseits soll so ein Einstieg in den Publikationsalltag geboten, andererseits eine spannende Zeitschrift geschaffen werden, die die Themen der ‚heranwachsenden Forschergeneration' einem möglichst breiten Zielpublikum zugänglich machen soll.
 
+ Was wir machen:
In den folgenden drei Monaten werden die Einreichungen von den jeweiligen AutorInnen in Zusammenarbeit mit dem SYN-Team schrittweise in eine publikationsgerechte Form gebracht. Redaktionelle Betreuung der eingereichten Arbeiten in Hinblick auf Inhalt, Stil, Struktur; diskursive und kritische Auseinandersetzung zwischen BetreuerInnen und AutorInnen; Lektorat; Peer-Review-Verfahren.

+ Wen wir ansprechen möchten:
Studierende aller Universitäten mit Interesse an geistes- und kulturwissenschaftlichen Fragestellungen, die Zeit und Lust haben, ihre wissenschaftlichen Arbeiten (Hausübungen, Seminar-, Bachelorarbeiten, außeruniversitäre Textproduktionen etc.) in den folgenden drei Monaten mit dem SYN-Team zu bearbeiten – bei persönlichen Treffen oder via Internetkommunikation. Auch die Einreichung von konkreten Konzepten ist möglich.

+ Was zu beachten ist:
Erwünscht sind gängige Word-/PDF-Formate mit einer Länge von höchstens 40.000 Zeichen. Im gemeinsamen Arbeitsprozess wird angestrebt, die Artikel auf einen Umfang von ca. 25.000 Zeichen zu kürzen/komprimieren.


Wir freuen uns auf eure Zusendungen!

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