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SYN 13·2016 taktlos: Call for Papers bis 24.7.2016

SYN 13·2016 taktlos: Call for Papers bis 24.7.2016

Liebe Studierende, das SYN Magazin sucht wieder nach euren Arbeiten!
Diesmal zum Thema TAKTLOS, einzureichen bis 24.7. an , und
auch mit Video: https://youtu.be/o_xLYcPsTTw

Gesellschaft ist Takt. Die Chronographie der Geschichte sieht
Linearität vor. An welchen Orten offenbaren sich dabei Brüche und

Widerstrebendes in Ordnung und Unordnung? Welche Bewegungen passieren
abseits des vorgegebenen Rhythmus? Welche Möglichkeit für ein

Durcheinander oder Chaos gibt es? Wie sind der öffentliche und
private Raum getaktet? Welche Räume lassen taktlose oder chaotische
Momente der Mobilität zu? Was ist, wenn eine*r vom Tempo abweicht
oder den vorgegebenen Takt verlässt und damit polarisiert? Ist nur
intakt, was im Takt ist?

Rhythmus ist Takt. Dieser impliziert ein regulierendes Moment und
Intervall, erfordert gleichsam Sensibilität wie auch
Gleichförmigkeit. Aus dem Taktlosen kann ein eigener Rhythmus
entstehen, im unerwarteten Kontakt eine neue Harmonie aufkeimen, im
Divergieren sich eine innovative Taktik herausbilden. Welche Rhythmik
entsteht beim Schneiden eines Films, beim Komponieren eines Stückes,
bei der Choreographie einer Tanzperformance? Wie wird Ordnung
geschaffen und wo ist Raum für Brüche? Impliziert der Takt eine
Ordnung? Wie wird diese Taktlosigkeit repräsentiert? Welche
Performanz kann dem Ironischen, Sarkastischen und Zynischen in
Theater, Bildpraktiken oder auf verbaler Ebene zugesprochen werden?

Berührung ist Takt. Welche Wahrnehmungsstrukturen und -präferenzen

generieren neue Medien? Wie verändert sich mit ihnen unsere
Vorstellung von Taktilem, Kontakt und Realität? Wie können Dinge
taktlos sein? Prägen Virtual Reality, Tracking und Apps unseren
Rhythmus? Wo zeigt sich dabei Berührungslosigkeit? Wo wird
Taktlosigkeit zur Verweigerung? Birgt sie ein produktives oder
destruktives Potential in sich?

SYN ist auf der Suche nach den schiefen Tönen der Komposition, die
bekanntlich erst die Musik machen. Wir laden euch ein, den vorgegeben
Takt zu verlassen und wollen innovative Fragestellungen,
Auseinandersetzungen mit Kontroversen und neue Zugänge.

Weitere Themenvorschläge und Denkanstöße unter www.syn-magazin.at.

Was wir machen: Redaktionelle Betreuung der eingereichten Arbeiten in Hinblick auf Inhalt, Stil, Struktur; diskursive und kritische Auseinandersetzung zwischen BetreuerInnen und AutorInnen; Peer-Review-Verfahren; Lektorat.

Wen wir ansprechen möchten: Studierende aller Universitäten mit Interesse an geistes- und kulturwissenschaftlichen Fragestellungen, die Zeit und Lust haben, ihre wissenschaftlichen Arbeiten (Hausübungen, Seminar-, Bachelor-Arbeiten, außeruniversitäre Textproduktionen etc.) in den folgenden drei Monaten mit dem SYN-Team zu bearbeiten – bei persönlichen Treffen oder via Internetkommunikation. Auch die Einreichung von konkreten Konzepten ist möglich.

Was zu beachten ist: Erwünscht sind gängige Word- oder PDF-Formate und eine Länge von höchstens 40.000 Zeichen. Im gemeinsamen Arbeitsprozess wird angestrebt, die Artikel auf einen Umfang von ca. 25.000 Zeichen zu kürzen/komprimieren.

Wir freuen uns auf eure Zusendungen!

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